Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter - ein Urlaub in St. Michael im Lungau ist nicht vom Kalender abhängig. Jede Jahreszeit hat ihren eigenen Reiz, ihre speziellen Schönheiten und Höhepunkte, die alleine oder mit der Familie einen idyllischen Urlaub garantieren.
Sankt Michael im Lungau hat eine bewegte Geschichte.
Die ersten Siedler die nachweisbar im Lungau gehaust haben waren in der späten Bronzezeit (ca. 1800 v. Chr.) die Illyrer. Sie wurden zum 1. Stammvolk unseres Gebietes und aus ihrer Zeit stammte zum Beispiel der Name "Muhr".
Um 400 v. Chr. kamen die aus den Gebieten Mittelfrankreich und Süddeutschland stammenden...
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Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter - ein Urlaub in St. Michael im Lungau ist nicht vom Kalender abhängig. Jede Jahreszeit hat ihren eigenen Reiz, ihre speziellen Schönheiten und Höhepunkte, die alleine oder mit der Familie einen idyllischen Urlaub garantieren.
Sankt Michael im Lungau hat eine bewegte Geschichte.
Die ersten Siedler die nachweisbar im Lungau gehaust haben waren in der späten Bronzezeit (ca. 1800 v. Chr.) die Illyrer. Sie wurden zum 1. Stammvolk unseres Gebietes und aus ihrer Zeit stammte zum Beispiel der Name "Muhr".
Um 400 v. Chr. kamen die aus den Gebieten Mittelfrankreich und Süddeutschland stammenden keltischen Völker in das Murtal, ohne jedoch die hier ansässigen Illyrer zu verdrängen. Die Kelten bildeten bald die Oberschicht. Sie betrieben Viehzucht, Handel und Bergbau, die illyrische Unterschicht den Ackerbau. Im Laufe der Jahrhunderte vermischen sich diese Völker.
15 v. Chr. ging das Königreich der Noriker durch die Römer unter und es entstand die römische Provinz Norikum. Die große Völkerwanderung verdrängte die Römer aus dem Lungau (5. Jhdt.). Ein neuer Völkerstamm tauchte auf: die Slawen. Sie waren ein Bauernvolk und ihre Herrschaft dauerte ca. 200 Jahre. Durch Rodung des Waldes und der Auen schufen sie neue Nutzfläche. Ortsbezeichnungen wie "Stranach" stammen aus dieser Zeit. Im 8. Jhdt. wurden die Slawen durch die Bajuwaren zurückgedrängt, die sich darauf in unserem Gebiet ansiedelten. Namen wie "Keusche" oder "Baier" erinnern an diese Zeit.
Im 12. Jhdt. erbaute man die "Michaelskirche" im gotischen Stil mit Elementen aus der Romantik. Berühmt sind die Fresken der 7 Todsünden. Im 13. Jhdt. erhält das Erzstift zu Salzburg die Landeshoheit über unser Gebiet. Das Pflegschaftsgericht kommt im 18. Jhdt. nach St. Michael. Es gehörte zum Hauptgericht von Schloss Moosham (Hexenprozesse).
1822 wurde in St. Michael eine Glasbläserei (Ortsteil Glashütte) erbaut und es gab Goldwäschereien. Der Ort war aber sonst eher land- und forstwirtschaftlich strukturiert. Weitere Informationen über den Ort und die Wirtschaft erhalten Sie hier:
Gemeinde Sankt Michael
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